KI lernen statt nur ChatGPT benutzen: Warum jetzt der richtige Moment ist
KI ist mittlerweile überall. Wir schreiben Texte mit ChatGPT, lassen uns E-Mails formulieren, brainstormen Ideen, fassen Dokumente zusammen oder fragen schnell nach einer zweiten Meinung.
Und trotzdem höre ich gerade von vielen Frauen immer wieder einen Satz: „Ich nutze KI zwar schon – aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich sie wirklich kann.“
Genau darin liegt für mich gerade eine der größten Herausforderungen. Denn zwischen „ab und zu ChatGPT benutzen“ und KI wirklich sinnvoll in den eigenen Arbeitsalltag integrieren liegt ein großer Unterschied.
KI wird nicht wieder verschwinden
Wir müssen nicht jedes neue Tool kennen.
Wir müssen auch nicht alle zu Tech-Expertinnen werden.
Aber wir sollten verstehen, wie wir KI so einsetzen können, dass sie uns wirklich unterstützt. Denn die entscheidende Frage lautet nicht: „Welche neue KI-App sollte ich noch ausprobieren?“
Sondern: „Welche Aufgaben kann KI mir abnehmen, damit ich mich auf die Dinge konzentrieren kann, die wirklich meine Erfahrung, meine Kreativität und meine Entscheidungen brauchen?“
Für mich gibt es aktuell drei Gruppen.
Die erste Gruppe ignoriert KI komplett und hofft, dass das Thema irgendwann wieder verschwindet.
Die zweite Gruppe gibt zunehmend alles ungefiltert an KI ab.
Und dann gibt es eine dritte Gruppe: Menschen, die ihre eigenen Gedanken, Fähigkeiten und Erfahrungen behalten – und KI bewusst als Hebel einsetzen.
Genau dort sollten wir hin.
Nicht mehr arbeiten. Sondern besser.
KI sollte nicht dazu führen, dass wir einfach noch mehr produzieren. Sie sollte uns helfen, anders zu arbeiten. Routineaufgaben schneller erledigen. Informationen besser strukturieren. Entscheidungen vorbereiten. Ideen schneller auf die Straße bringen. Wissen aus verschiedenen Quellen zusammenführen.
Und vielleicht vor allem: mentale Last reduzieren.
Das ist auch ein zentraler Gedanke hinter meiner Arbeit mit core&beyond: Technologie sollte nicht noch mehr Druck erzeugen. Sie sollte Orientierung, Klarheit und Entlastung schaffen.
Warum viele trotzdem nicht richtig anfangen
Das Problem ist häufig gar nicht die Technologie. Es ist die Überforderung.
Welches Tool brauche ich?
ChatGPT, Claude oder Gemini?
Was ist eigentlich ein LLM?
Was sind Connectors?
Welche Daten darf ich hochladen?
Brauche ich Automationen?
Was passiert mit meinen Daten?
Und wie schreibe ich eigentlich einen guten Prompt?
Plötzlich fühlt sich KI wie ein riesiger neuer Wissensbereich an, den man neben Job, Familie und Alltag auch noch lernen soll. Genau deshalb glaube ich nicht an „Hier sind 100 neue Tools“-Kurse. Wir brauchen einen verständlichen Einstieg und danach einen konkreten Transfer in den eigenen Arbeitsalltag.
Deshalb haben wir den KI-Führerschein für Frauen entwickelt
Gemeinsam mit snipKI haben wir eine reine Frauen-Kohorte ihres KI-Führerscheins aufgebaut. Acht Wochen lang geht es nicht darum, KI theoretisch zu verstehen. Es geht darum, sie praktisch für den eigenen Job einzusetzen.
Die Teilnehmerinnen arbeiten deshalb nicht an erfundenen Beispielunternehmen. Sie arbeiten mit ihren eigenen Aufgaben, Herausforderungen und Workflows.
Der KI-Führerschein besteht aus einem Kick-off und vier Live-Modulen. Zusätzlich gibt es Consulting-Sessions und 20 Mikroaufgaben, die individuell auf den jeweiligen Arbeitsalltag zugeschnitten werden.
Dabei geht es unter anderem um:
das persönliche KI-Setup
die Auswahl des passenden LLMs
besseres Prompting
sinnvolle Connectors
Datenschutz
praktische Workflows
die Integration von KI in den eigenen Arbeitsalltag
Wer bereits Erfahrung mitbringt, kann tiefer einsteigen. Wer noch ganz am Anfang steht, bekommt die Grundlagen.
Die Idee dahinter ist nicht, dass am Ende jede dieselben Tools nutzt.
Die Idee ist, dass jede versteht: Was brauche ich eigentlich für meine Arbeit?
Warum eine reine Frauen-Kohorte?
Diese Frage kam auch direkt in unserer Info-Session. Und mir ist wichtig, das klar zu sagen:
Nicht, weil Frauen KI grundsätzlich anders lernen müssten. Sondern weil Lernräume einen Unterschied machen können. Gerade bei neuen technologischen Themen erleben wir immer wieder, dass Frauen in gemischten Gruppen zögern, bestimmte Fragen zu stellen.
Weil sie denken:
„Das müsste ich doch eigentlich wissen.“
„Vielleicht ist die Frage zu basic.“
„Die anderen sind bestimmt schon viel weiter.“
Genau diese Gedanken wollen wir aus dem Raum nehmen.
Ich möchte einen Ort schaffen, an dem jede Frage erlaubt ist.
Von: „Was ist eigentlich ein LLM?“
bis zu: „Wie baue ich mir einen automatisierten Workflow mit meinen bestehenden Systemen?“
Denn Lernen funktioniert besser, wenn wir uns trauen, wirklich zu fragen.
Du musst KI nicht perfekt beherrschen
Das vielleicht Wichtigste: Du musst nicht warten, bis du mehr Zeit hast.
Du musst nicht erst die perfekte Weiterbildung finden.
Und du musst auch nicht jeden neuen AI-Trend verstehen.
Du solltest nur anfangen, dir Schritt für Schritt dein eigenes Verständnis aufzubauen.
Denn je besser du KI verstehst, desto bewusster kannst du entscheiden, wo du sie einsetzen möchtest – und wo nicht.
In meiner kostenlosen Session „AI Empowered Woman“ formuliere ich es deshalb so:
AI beginnt nicht mit Technik, sondern mit Sprache, Klarheit und deiner Haltung.
Genau das ist für mich der Schlüssel.
KI sollte nicht über uns entscheiden.
Wir sollten lernen, sie zu führen.
Oder anders gesagt:
KI übernimmt die Routine. Den Fahrersitz behältst du. 🚗
Der nächste Schritt
Wenn du das Gefühl hast, dass KI zwar schon irgendwie Teil deines Alltags ist, aber dir noch die Struktur fehlt, könnte der KI-Führerschein genau der richtige nächste Schritt sein.
Alle Informationen zum Programm findest du direkt bei snipKI:
👉 https://snipki.de/ki-fuhrerschein-fur-frauen/
Für die ersten 10 Buchungen gibt es aktuell mit dem Code infosession20 noch 20 % Rabatt.
Du musst nicht alles über KI wissen. Aber du solltest anfangen zu verstehen, wie sie für dich arbeiten kann.